Nuklearmedizin
Der Begriff «Nuklearmedizin» mag vielleicht etwas beängstigend klingen, doch die Nuklearmedizin wird zu Ihrem Wohle eingesetzt. Es handelt sich dabei um ein Verfahren zur medizinischen Bildgebung, das zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen zum Einsatz kommt.
So funktioniert es: Der Patientin oder dem Patienten werden ein oder mehrere Tracer (Substanzen) verabreicht, die sehr schwach radioaktiv sind und keine Auswirkungen auf den Körper haben. Die Tracer können oral (über den Mund) oder intravenös (in die Vene) verabreicht werden und liefern Informationen über die Funktion (den Stoffwechsel) der Zellen. So können klare Diagnosen auf Organeben oder zu Krebserkrankungen gestellt werden.
Die Abteilung Nuklearmedizin des HFR verfügt über eine umfassende, hochmoderne technische Infrastruktur. Die Abteilung bietet ambulante und stationäre Behandlungen an.
«Teilchen und Antiteilchen im Dienst der Patientinnen und Patienten» - Prof. Dr. med. John Prior, CHUV
Aufgrund der besonderen Strahlungseigenschaften gewisser instabiler Atome können wir komplizierte Prozesse im Körper sichtbar machen und verstehen. Manchmal spricht man daher sogar von molekularer Bildgebung. Eine hochkomplexe Angelegenheit!