Ein Hauch von Poesie im Spital

Im Monat März erhalten die Patientinnen und Patienten des freiburger spitals (HFR) an drei Freitagen (14., 21. und 28.) ein Gedicht zu ihren Mahlzeiten. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Aktion «Poesie im Spital» beteiligt sich das HFR an den Jubiläumsaktivitäten und verteilt bei der Essensausgabe Gedichtkarten an die Patientinnen und Patienten.
Im HFR wird es in diesem Jahr erstmals poetisch. Auf Anregung der Aktion «Poesie im Spital», die von der Ärztin und Dichterin Julie Delaloye ins Leben gerufen wurde, erhalten Patientinnen und Patienten, die an den verschiedenen Standorten des HFR hospitalisiert sind, mit ihrem Essenstablett eine Karte mit zwei Gedichten – eines auf Deutsch, eines auf Französisch.
Ziel des Projekts ist es, Poesie für alle Menschen zugänglich zu machen, und zwar auf verschiedenste Art und Weise: durch das Verteilen von Gedichten, durch Lesungen, Ausstellungen, Schreibateliers oder auch Vorträge. Dank dieser Initiative können die Patientinnen und Patienten den Spitalalltag für einen kurzen Moment hinter sich lassen. Das tut gut und gibt Kraft.
Auch die medizinischen Fakultäten können sich an der Initiative beteiligen und in ihren Hallen, Cafeterias, Bibliotheken und Veranstaltungsräumen Events organisieren.
Dieses Jahr feiert das Projekt sein 10-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass erscheint die Gedichtkarte in einer vom Schweizer Kunstmaler Alois Lichsteiner gestalteten Sonderausgabe.
Die Aktion findet im Rahmen des Festivals «Printemps de la Poésie» statt, das Poesie möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchte. Ab Mitte März werden mit der Unterstützung zahlreicher Partnerorganisationen mehrere Veranstaltungen zum Thema für die breite Öffentlichkeit organisiert.