IM TAKT DER NOTFALLSTATION

№9 Herbst 2019

Liebe Leserinnen und Leser

Ob im Film oder im echten Leben – wer Spital hört, denkt dabei oft als Erstes an die Notfallstation. Diese ebenso faszinierende wie beängstigende Abteilung schläft nie: Tag und Nacht, sommers wie winters herrscht hier eine wohlorganisierte Betriebsamkeit, wie in einem Bienenstock, in dem jeder seine Aufgabe hat.

Dass die Notaufnahme als Visitenkarte des Spitals wahrgenommen wird, gilt auch für das HFR. Deshalb möchten wir Ihnen mit unserem Dossier (Rubrik «Thema») einen Blick hinter die Kulissen gewähren: Was geschieht in dieser Abteilung eigentlich, und vor allem: Wer sind die Menschen, die sich tagtäglich für eine professionelle und menschliche Betreuung ihrer Patienten einsetzen?-- Die Notfallstation ist eine Welt für sich, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Es war im Jahr 2001, und ich war eben erst am HFR angestellt worden, mit dem Ziel, eine Informatiklösung für die HNO-Abteilung einzuführen. Doch eine Woche vor Stellenantritt fand ich mich auf dem Notfall wieder, mit einem Leiden, das mir einen Spitalaufenthalt in ebendieser HNO-Abteilung bescherte! So konnte ich mich selber davon überzeugen, wie gut der Übergang von der Notaufnahme zur Bettenabteilung organisiert war.

Denn dies ist das Geheimnis: die fachübergreifende Zusammenarbeit, dank der jeder Patient aufgenommen und vom Eintritt bis zu einer allfälligen Hospitalisierung betreut wird, aus welchem Grund auch immer er ins Spital kommt. Ein gebrochener Arm? Hier sind Radiologen und Gipspfleger gefragt. Ein krankes Kind? Dann kommt der Kindernotfall zum Zug, wo in kinderfreundlichen Räumlichkeiten Diagnosen gestellt und Behandlungen vorgenommen werden.

Und ja, manchmal ist im Notfall auch Geduld gefragt. Die Erwartungen sind hoch, umso ernster nehmen wir unsere Verantwortung, unseren Patienten eine erstklassige Betreuung zu bieten. Das HFR hat in den vergangenen Jahren unablässig daran gearbeitet, die Abläufe der Notaufnahme zu verbessern, um auf die stetig steigenden Patientenzahlen zu reagieren. Diesen Andrang können wir zwar nicht beeinflussen, doch wir können weiterhin alles dafür tun, den Patienten und ihren Angehörigen mit einer optimalen Versorgung zurück in den Alltag zu verhelfen. Wie, das erfahren Sie in dieser Ausgabe. Viel Spass beim Lesen!

Marc Devaud, Generaldirektor

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